Die Energiekosten sind in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. Dennoch machte bisher nur eine Minderheit der Haushalte von der Möglichkeit Gebrauch, mit dem Wechsel zu einem günstigeren Tarif ihres Stromversorgers bzw. mit dem Wechsel zu einem alternativen Stromanbieter die Belastung der Haushaltskasse zu reduzieren.

Strompreise vergleichen

Strompreise vergleichen lohnt sich: das Einsparpotenzial im Vergleich zum Normaltarif der lokalen Versorgungsunternehmen ist hoch. Schätzungen zufolge könnten die deutschen Haushalte im Schnitt mehr als 150 Euro im Jahr sparen, wenn sie zum jeweils günstigsten in ihrer Region erhältlichen Tarif wechseln würden.

Und auch für diejenigen, die sich bereits zum Wechsel durchgerungen haben, lohnt es sich, den Markt weiterhin zu beobachten. Nach wie vor kommen immer wieder neue Tarifkonzepte auf den Markt; spätestens nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit sollten preissensible Stromkunden überprüfen, ob sich nicht noch ein günstigerer Tarif finden lässt.

Wichtig für den Vergleich ist unter anderem die Höhe des Verbrauchs, die naturgegeben je nach Haushaltsgröße sowie je nach Ausstattung des Haushalts mit elektrischen Geräten sowie je nach Nutzungsgewohnheiten variiert. Als Faustregel gilt - Haushalte mit niedrigem Verbrauch sollten Ausschau nach einem Vertrag mit niedrigem verbrauchsunabhängigem Grundpreis halten und lieber einen höheren Arbeitspreis in Kauf nehmen. Umgekehrt lohnen sich für Großhaushalte mit hohem Stromverbrauch eher Verträge mit niedrigem Arbeitspreis pro Kilowattstunde und entsprechend höherem Grundpreis.

Beim Strompreise vergleichen gilt es allerdings auch, die jeweiligen Vertragsbedingungen unter die Lupe zu nehmen. Wer flexibel auf die Marktentwicklung reagieren will, sollte z. B. Verträge mit langen Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen meiden. Gemeinhin gelten Mindestlaufzeiten von nicht mehr als einem Jahr und Kündigungsfristen von höchstens drei bis vier Monaten als verbraucherfreundlich.


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